Euregio-Schulpartnerschaft: 16 Schulen haben sich 2024/25 beteiligt
Euregio Tirol-Südtirol-Trentino zeichnet sieben Partnerschaften aus – Voraussetzung ist Zusammenarbeit von Schulen in zumindest zwei Euregio-Ländern
BOZEN (LPA). Insgesamt 16 Schulen aus dem gesamten Gebiet der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino haben im Lauf des Schuljahrs 2024/25 eine aktive Zusammenarbeit gelebt und dafür in den vergangenen Woche die Auszeichnung als "Euregio-Schulpartnerschaft" erhalten. Vertretende der Euregio-Büros in Tirol, Südtirol und Trentino überbrachten die Anerkennung in Form eines Aufklebers, der an den Schulgebäuden angebracht werden kann.
Sieben Schulen aus dem Land Tirol, drei aus Südtirol und sechs aus dem Trentino haben im laufenden Schuljahr die Kriterien für die grenzüberwindende Zusammenarbeit erfüllt. Dazu müssen Schulen aus zumindest zwei verschiedenen Euregio-Landesteilen ein gemeinsames Austauschprogramm einschließlich didaktischer Maßnahmen umsetzen. Die Bandbreite der diesjährigen Schulen reicht von Grund- beziehungsweise Volksschulen über Mittelschulen bis zu Oberschulen und Gymnasien.
Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach freut sich, dass sich so viele Schulen am Programm beteiligt haben: "Wir wollen das Zusammenleben in der Euregio aktiv fördern, indem wir Kinder und Jugendliche zusammenbringen, die fern voneinander leben. Gleichzeitig lernen sie das Typische der Euregio kennen: Eine 'Einheit in der Vielfalt', die sich aus unterschiedlichen Sprachen und Kulturen ergibt, die gleichzeitig durch gemeinsame Geschichte, Bräuche und aktuelle Herausforderungen inmitten unserer Berggebiete vereint sind."
Die Schülerinnen und Schüler haben sich dafür nicht nur mit der Euregio auseinandergesetzt, sondern sind sich in Videokonferenzen oder Besuchen der Partnerschule dies- und jenseits des Brenners direkt begegnet und haben in gemeinsamen Projekten beispielsweise neue Produkte kreiert.
Einreichfrist für Schuljahr 2025/26
Das Ansuchen für die Auszeichnung im Schuljahr 2025/26 ist bis 30. November 2025 möglich. Informationen sind im Internet auf der Projektseite "Euregio-Schulpartnerschaft" zu finden.
gst
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- Die Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie FOS "Marie Curie" wird auch in den kommenden Jahren die Euregio-Schulpartnerschaft mit der HAK Wörgl und dem Istituto Tecnico Economico Tambosi in Trient pflegen. Im Bild Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach mit FOS-Direktor Markus Dapunt und Lehrkraft Barbara Pircher. (Foto: Euregio) » [IMG 1 MB]
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