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Bald Semesterstart: Medizinstudium in Bozen bleibt gefragt

16.09.2026, 08:52

Neues Studienjahr steht vor der Tür – An der Claudiana starten im Herbst erneut knapp 60 angehende Medizinerinnen und Mediziner ihre Ausbildung – Interesse am Studiengang bleibt hoch

An der Claudiana in Bozen werden sich bald die Hörsäle wieder füllen. Das Medizinstudium "Medicine and Surgery" ist auch heuer stark gefragt. Ab Herbst 2026 studiereninsgesamt 174 angehende Medizinerinnen und Mediziner dort. (Foto: LPA/Greta Stuefer)
An der Claudiana in Bozen werden sich bald die Hörsäle wieder füllen. Das Medizinstudium "Medicine and Surgery" ist auch heuer stark gefragt. Ab Herbst 2026 studiereninsgesamt 174 angehende Medizinerinnen und Mediziner dort. (Foto: LPA/Greta Stuefer)

BOZEN/MAILAND (LPA). An den Schulen wird bereits gelernt und auch an der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen werden sich bald die Hörsäle wieder füllen. Das Medizinstudium "Medicine and Surgery" ist auch heuer stark gefragt. Ab Herbst 2026 studieren insgesamt 174 angehende Medizinerinnen und Mediziner am Studienstandort in Bozen. 53 der Studierenden stammen aus Südtirol.

"Wer heute Medizin studiert, gestaltet die Gesundheitsversorgung von morgen mit. Deshalb investieren wir in eine hochwertige Ausbildung vor Ort und schaffen Perspektiven für junge Menschen in Südtirol", betont Gesundheitslandesrat Hubert Messner.

Wie attraktiv das Studienangebot für junge Menschen ist, zeigt die Aufnahmeprüfung zum diesjährigen Studiengang vom Mai. Insgesamt nahmen 426 Kandidatinnen und Kandidaten aus aller Welt daran teil. Für die 50 Studienplätze im EU-Kontingent bewarben sich 301 Personen, für die zehn Plätze im Nicht-EU-Kontingent weitere 125. Der Großteil der Bewerberinnen und Bewerber erreichte die Zulassungsschwelle. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch 100 Südtirolerinnen und Südtiroler.

Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist die enge Verbindung zwischen universitärer Lehre und medizinischer Praxis. Insgesamt unterrichten 77 Lehrkräfte in 133 Lehrfächern. 17 von ihnen kommen direkt aus dem Südtiroler Sanitätsbetrieb. "Dadurch fließen die Erfahrungen aus dem Klinik- und Versorgungsalltag unmittelbar in die Ausbildung ein", erklärt Messner.

Für die Lehre durch die Professorinnen und Professoren der Università Cattolica del Sacro Cuore investiert das Land pro Jahr rund 992.000 Euro an. "Die Gelder seine gut angelegt, denn so sichert das Land die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern vor Ort und stärkt gleichzeitig die langfristige Entwicklung des Gesundheitswesens in Südtirol", ist Gesundheitslandesrat Messner überzeugt.

san